News der PR Agentur Dralle PR

  • Im Gespräch mit Dirk Steffens

Dirk Steffens ist ein sympathischer Moderator für Wissenschaftsdokumentationen beim ZDF mit Sendungen wie Terra X und Faszination Erde und einer der bekanntesten deutschen Tierfilmer.

Was macht für Sie die Faszination Erde aus und welche Rolle spielt die Natur für Sie privat?
„Faszination Erde“ zu präsentieren, ist derschönste Job, den es für mich gibt, weil ich inder Sendung ziemlichungehemmt Neugier und auch ein bisschenAbenteuerlust ausleben darf. Erdgeschichte, wilde Tiere, Vulkane, Gletscher, Berge, Wüsten, Regenwälder und fremde Kulturen – was spannend ist, kommt in die Sendung. Und diese bunte Wissenschaftsmischungmacht irre Spaß. Für mich als Jungen vom Lande, der schon immer lieberdraußen als drinnen war, ist das einechtes Berufsparadies.
Woher nehmen Sie immer wieder den Mut, die Neugier und Ihr großes Engagement für Ihre Arbeit?
Also extra motivierenmuss sich in unserem Faszination-Erde-Team wohl niemand. Das ist eine Truppe aus Naturwissenschaftlern und Journalisten, die mit Begeisterung bei der Sache ist. Wir nehmen uns nur Themen vor, die wir selbst aufregend, wichtig oder amüsant finden, da ist es eher so, dass wir uns manchmal einwenig bremsen müssen, damit wir in unserer Begeisterung nicht zu viel wagen oder zu viel Aufwand treiben.
Sie sind begeisterter Schriftsteller und haben bereits mehrere Bücher publiziert. Gibt es ein neues Projekt, auf das wir uns freuen können, oder gibt es ein Projekt, das Ihnen besonders am Herzen liegt?
O ja! Ich arbeite an einem naturwissenschaftlichenBühnenprogramm, einem neuen Buch und werde als Botschafter des Jane Goodall Institutes aktiv. Und außerdem planen wir jede Menge neuer TV-Dokumentationen. Langeweile droht also nicht.
Kurioserweise sind Sie auch Honorarkonsul des pazifischen Staates Palau. Wie kommen Sie dazu?
Ich habe beim Tauchen den damaligen Präsidenten des Landes kennengelernt. Der meinte dann irgendwann: Hey, einen hauptamtlichen Botschafter können wir uns nicht leisten, hast du nicht Lust, unser Land zu vertreten? Eine große Ehre, die ich gerne angenommen habe.
Wohin geht Ihre nächste Expedition?
Die nächsten Reisen werden uns nach Madagaskar,China und Kanada führen. Dies ist für mich ein sehr abwechslungsreiches Programm und ich freue mich darauf.

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  • Timmelsjoch: Kunst beeindruckt in den Alpen

Beim Betrachten der Kunstwerke wird man entweder ganz still oder möchte applaudieren. Denn die Kunstwerke aus Sichtbeton sind beeindruckend hoch oben am Timmelsjoch platziert. Geschaffen wurden die fünf Architektur-Skulpturen von dem Südtiroler Werner Tscholl. Alle Kunstwerke dieses länderübergreifenden Projektes säumen die atemberaubende Hochalpenstraße, die Österreich und Italien verbindet.

Erlebnisstraße

Das Vorhaben ist ein in dieser Form wohl weltweit einzigartiges Erlebnisstraßenprojekt. Nach den Plänen des Südtiroler Architekten Werner Tscholl wurden fünf imposante Informationspunkte als Architektur-Skulpturen geschaffen, darunter auch Österreichs höchstes Museum. Die einzelnen Skulpturen Steg, Schmuggler, Fernrohr, Granat und Passmuseum informieren vor Ort über Natur, Kultur und Gesellschaft sowie Merkwürdigkeiten der jahrtausendealten Kulturregion Ötztaler Alpen. Tscholl, der auch das Messner Mountain Museum entwarf, fügte die Skulpturen in Form und Farbe harmonisch und beeindruckend zugleich in die Landschaft ein. „Ziel des Projektes ist es, der Passstraße ein neues Erscheinungsbild zu geben, ohne eine zusätzliche Farbbelastung auf den Hängen“, erläutert Werner Tscholl, Architekt des Projektes. Insgesamt wurde ein durchgängiges Konzept von Gestaltungselementen umgesetzt. „Die Timmelsjoch-Erfahrung“ weckt dabei auch das Interesse der internationalen Architekturszene. Am Timmelsjoch „lenkt die Architektur sogar vom Bergpanorama ab“, sagt Wolfgang Bachmann vom Architekturmagazin Baumeister dazu begeistert.
Natur
Das Timmelsjoch ist mit 2.491 Metern die tiefste unvergletscherte Kerbe im Alpenhauptkamm zwischen dem Reschenund dem Brennerpass und zugleich die höchste befahrbare Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. Den schon in der Steinzeit benutzten Alpenübergang baute man 1959 schließlich zur Timmelsjoch-Hochalpenstraße aus. Die Fahrt über das Timmelsjoch ist auch eine Reise durch verschiedene Vegetationszonen. Das Spektrum reicht von satten Almwiesen, blühenden Almrosen und windschiefen Zirbenbäumen bis hin zu karger Hochgebirgslandschaft mit Schneefeldern im Hochsommer. Zeitweise laufen Ziegen, Schafe und auch Steinböcke über den Weg. Auf der Weiterfahrt in den Süden nimmt das Klima bald mediterranen Charakter an und der Wein entfaltet sein Blätterwerk.
Entdecken
Die Erlebnisstraße ist unbedingt eine Reise wert. Der Passo del Rombo, wie die Italiener die Passstraße nennen, ist aufgrund der exponierten Hochgebirgslage nur von Mai bis Ende Oktober befahrbar.

www.timmelsjoch.com

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  • Energiewende: Neue Speichertechnologien mit Potenzial

Speichertechnologien für Strom sind für das Gelingen der Energiewende essenziell. Derzeit beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Bruttostromverbrauch 22,9 Prozent, bis 2050 sollen es laut Energiekonzept der Bundesregierung bereits 80 Prozent sein.

Bisher war das größte Problem die Zwischenspeicherung von überschüssigem Ökostrom. Die Lösung bieten hier dezentrale Speichersysteme. Sie bestehen aus den unterschiedlichsten Technologien wie zum Beispiel Abgaswärmetauscher und Brennstoffzellen auf der Basis erneuerbarer Energien. Eine Voraussetzung müssen sie erfüllen: Sie sollen nah am Verbraucher Strom, Wärme und Kälte effizient und flexibel bereitstellen.

Vielversprechend ist das Projekt tubulAir±. Es entwickelt zurzeit eine neuartige tubuläre luftbetriebene Redox Flow-Batterie, die diese Anforderungen erfüllt. Vier Hochschulen, zwei Forschungsinstitute und zwei Unternehmen sind an dem Verbundprojekt beteiligt. Insgesamt fünf Millionen Euro Fördergeld stellt das Bundesforschungsministerium in den ommenden fünf Jahren dafür bereit. „Der Begriff ‚tubulAir‘ steht für die tubuläre Bauform der Zelle und für die Nutzung von feuchter Luft als Reaktionsmittel“, erklärt der Leiter des Verbundprojektes des Instituts für Energiesysteme und Brennstoffzellentechnik, Prof. Dr. Wolfgang Winkler von der HAW Hamburg. Im Vergleich zu bisherigen Modellen ist der Vorteil dieser Batterie, dass sie mithilfe von Luft doppelt so viel Energie pro Volumen speichern kann. Dies führt zu einer wesentlich höheren Speicherkapazität und zu deutlich geringeren Kosten als bei herkömmlichen Batterien. Dieser Forschungsansatz hat das Potenzial, einen wichtigen Schritt in Richtung Zwischenspeicherung von überschüssigem Ökostrom zu leisten.

  • Heilsame Gewinnerin: Die Große Kapuzinerkresse

Arzneipflanze des Jahres 2013 ist eine Pflanze, die eine echte Alternative zu einem Antibiotikum darstellt. Die Große Kapuzinerkresse wurde aufgrund ihrer umfangreichen Heilwirkung vom Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg gekürt.

Die aus Amerika stammende Pflanze wird bereits seit Jahrzehnten zur Vorbeugung von Infekten eingesetzt. Sie ist voll mit Vitamin C und dem bedeutenden Inhaltsstoff Glucosinolat. Dieser Stoff wandelt Enzyme in Senföle um, die wiederum die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen stoppen. Dank dieser Öle ist das Kraut der Großen Kapuzinerkresse zusammen mit der Meerrettichwurzel genauso wirksam wie ein Antibiotikum, so heißt es in der Mitteilung des Gremiums.

Heidelberger Forscher haben in einer Studie gezeigt, dass diese Mischung Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis und akute Blasenentzündungen bekämpft. „Epidemiologische Studien belegen darüber hinaus, dass Senföle bzw. deren Derivate möglicherweise auch zur Minderung des Krebsrisikos beitragen können, insbesondere in der Lungen- und Blasenkrebsprävention”, so Prof. Dr. Karl Friedrich Klippel, Chefarzt der Klinik für Urologie am Allgemeinen Krankenhaus in Celle. „So scheint die Kapuzinerkresse noch ein größeres Potenzial zu besitzen, was für die Wahl zur Arzneipflanze des Jahres 2013 mitentscheidend war“, sagt das Gremium.

Diese grüne Apotheke ist in vielen heimischen Gärten zu finden: Die stark rankende Pflanze hat leuchtend gelborange bis rote Blütenblätter, wird 60 cm groß und bevorzugt schattige Plätze. Blätter und Blüten sind essbar und entfalten beim Verzehr ihre heilsame Wirkung.

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